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Die Macht der Sprichworte — oder: wie wir alle programmiert wurden, ohne gefragt zu werden

Aktualisiert: 10. Nov. 2025

Sprichworte haben und limitierende Glaubenssätze antrainiert. Für eine neue Welt programmieren wir uns um. Mentoring & Coaching auf Kreta, Luminous School of Creation

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ „Indianer kennen keinen Schmerz.“ „Stell Dich nicht so an.“

Wir haben diese Sätze nicht gewählt. Sie wurden uns eingeatmet. Geerbt wie Porzellan-Tassen — nur ohne Blumen, dafür mit Trauma.

Und dann sind sie in uns eingezogen, haben es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht und angefangen, unsere Realität zu verwalten.

Welcher Spruch hat Dich programmiert?


Vielleicht einer von diesen:

  • „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“

  • „Ohne Fleiß kein Preis.“

  • „Das Leben ist kein Ponyhof.“

  • „Was sollen die Leute denken?“

  • „Man sieht sich immer zweimal im Leben.“

  • „Rache ist süß.“ (…wirklich? fragt nur kurz mein Higher Self.)


Wenn Du einen davon liest —spür mal kurz in Deinen Körper.

Zieht sich etwas zusammen? Drückt es im Brustkorb? Oder denkst Du: „Scheiße… das ist wirklich in meinem Betriebssystem installiert.“

Wir haben diese Sprüche nicht bewusst akzeptiert.

Wir waren Kinder.

Offen.

Formbar.

Schwammig wie Seelen-Püree.


Worte sind Programme


Und Programme steuern Energie.

Wenn wir sie nicht bewusst überprüfen,führen sie uns — statt wir sie.

Dabei ist jedes Sprichwort eigentlich nur eins: ein Angebot.

Wir dürfen ablehnen.

Wir dürfen sagen: „Danke, aber nein. Ich nehme dieses Abo der ‚harten Realität‘ nicht mehr an.“


Mein persönlicher Endgegner-Spruch


Der Lieblingsspruch meiner Mama war:

„Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter.“

Ich fand ihn furchtbar.

Und dann fand ich ihn irgendwann cool.

Ich fühlte mich wie eine mythologische Kriegerin mit Kaffeebecher und To-do-Liste.

Ich lernte, zu überleben, statt zu fühlen.

Ich verwechselte Härte mit Stärke. Ich dachte: Weichheit = Schwäche. Heute weiß ich: Weichheit = Empfindsamkeit und somit Superkraft.

Schon immer war ich so empathisch, dass ich die Gefühle anderer spürte, allerdings bevor ich meine eigenen überhaupt bemerkte.

Was mich total überforderte und überflutet.


Der Körper ruft irgendwann zur Revolution


Mit Anfang 30 wanderte ich nach Kreta aus.

Ich ließ mein altes Leben zurück.

Ich ließ sogar meine „Ich-bin-stark-und-unantastbar“-Identität zurück.

Zum ersten Mal entstand Raum:

Stille. Ich. Wahrheit.

Und dann — natürlich — kam der Körper und sagte:

„So, Schätzelein, Zeit für Level-Up.“

Plötzlich: geschwollene Finger.

Dann: 21 entzündete Gelenke.

Diagnose: rheumatische Arthritis.

Psychologisch steht Arthritis für:

  • unterdrückte Flexibilität

  • zu viel Verantwortung tragen

  • festgehaltene Emotionen

  • Null Bock auf Veränderung — aber äußerlich funktionieren müssen

Mein Körper sagte im Grunde:

„Du bist zu hart geworden. Es reicht jetzt.“

Ich nahm die Diagnose nicht an


Die Medikamente holte ich nicht ab.

Stattdessen entschied ich:

  • Ich höre auf meinen Körper.

  • Ich erlaube mir, mich zu fühlen

  • Ich werde und bleibe weich — egal, wer oder was das irritiert.


Ich beschloss:

„Ich bin nicht hier, um hart zu werden.Ich bin hier, um lebendig zu sein.“

Die Schmerzen verschwanden.Sie kamen nie wieder.



Weinen ist jetzt mein Lieblingswerkzeug (neben dem Tanzen)


Nie hätte ich gedacht, dass ich einmal sagen würde:

„Ich liebe es zu weinen.“

Nicht aus Drama. Sondern, weil es reinigt.

Gefühle wollen gefühlt werden. Wenn wir sie nicht spüren, lagern sie sich ein — manchmal in Gelenken, manchmal in Herzen.

Fühlen befreit.

Manchmal atme ich schwere Emotionen sogar in einen Kristall, und wenn es sehr intensiv ist, wasche ich ihn im Salzwasser oder vergrabe ihn in Mama Gaia.

(Ja. Voll kosmisch. Aber auch extrem effektiv.)


Worte erschaffen Welten


Wenn Sprichworte uns begrenzen können, können neue Sprichworte uns befreien.

Zum Beispiel:

„In der Ruhe liegt die Kraft.“ „Du bist genug.“ „Wenn Du loslässt, hast Du beide Hände frei.“ „Echte Stärke zeigt sich in Sanftmut.“

Ich ersetzte den Spruch meiner Kindheit:

Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter.“

durch:

„Wahre Stärke entsteht durch Weichheit, Integrität und Präsenz.“

Und plötzlich wurde ich nicht härter —sondern freier.


Du darfst neu wählen


Wenn ein Sprichwort Dich klein hält,umformulieren.

Du erschaffst Deine Realität.

Nicht durch Kampf. Durch Bewusstsein.

Und wenn Du willst, tanzen wir gemeinsam durch Deine neue Programmierung. In der Luminous School of Creation.

Ich bin ready. Dein Cosmic Team auch.

Marieke


 
 
 

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